Zur Person
Klaus D. Hildemann, 1942 in Kappeln an der Schlei geboren, studierte evangelische Theologie in Kiel und Basel. 1969 wurde er im Dom zu Schleswig ordiniert. Sein erstes Pfarramt in dem Dorf Munkbrarup bei Flensburg hatte er bis 1973 inne. Zugleich studierte er Erziehungswissenschaften, Philosophie, Soziologie und Psychologie und wurde 1976 promoviert.
Er leitete die Fachschule für Heilerzieher der Alsterdorfer Anstalten in Hamburg und wurde im Herbst 1981 als Leitender Direktor in die Theodor Fliedner Stiftung mit Sitz in Mülheim an der Ruhr berufen; auch in Sachsen und Brandenburg baute er nach der Deutschen Einheit die „Theodor Fliedner Stiftung“ auf. Seine universitär-wissenschaftliche Laufbahn begann 1982 mit Lehraufträgen an der Ruhr-Universität Bochum und an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms Universität Bonn.
Die Evangelisch-Theologische Fakultät der Universität Bonn ernannte ihn im Wintersemester 1996 zum Honorarprofessor für Praktische Theologie und Diakoniewissenschaft. An der dortigen Universität baute er das Institut für interdisziplinäre und angewandte Diakoniewissenschaft auf, das 2001 einen Masterstudiengang „Sozialmanagement“ ins Leben rief (www.ifd.fliedner.de).
Als Direktor leitet er das Institut und ist Vorsitzender des Prüfungsausschusses für den Masterstudiengang. Seine Veröffentlichungen behandeln insbesondere die Veränderungen in der Arbeit der Freien Wohlfahrtspflege, die Zukunft des Sozialstaates sowie die Führung sozialer Unternehmen. Für seine Verdienste im Bereich der Kybernese und sein diakoniewissenschaftliches Engagement wurde er 2004 mit dem Johann-Hinrich-Wichern-Preis ausgezeichnet.
Das Kulturhauptstadt-Projekt „Route der Wohnkultur“ zeigt ausgewählte, bedeutende und markante Objekte in der Region und lädt die Besucher ein, die Menschen der Metropole Ruhr und ihre Alltagskultur kennenzulernen: Das Fliedner-Dorf ist eines der 58 Wohnprojekte, das im Wohnkultur-Sommer (August bis Oktober) und am Tag der Wohnkultur, am 19. September 2010, seine Pforten öffnet!